Pfortensteg und Kaßberggewölbe

Brücke Pfortensteeg Brücke Pfortensteeg - historische Zeichnung Eingang Kaßberggewölbe

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Die Zielanzeige bietet im Freien eine schnelle und ungefähre Orientierung, in welcher Richtung das angegebene Ziel zu finden ist. Die Berechnung der Richtung zum Ziel erfolgt einmalig beim Seitenaufruf. Dazu werden dem System die Zielkoordinaten und Ihr aktueller Standort übermittelt. Aktivieren Sie für korrekte Funktionsweise WLAN und GPS an Ihrem Smartphone.

Sind aktuell keine oder nur wenige GPS-Satelliten im Sichtfeld (z.B. in Gebäuden), verfügt das System nicht über die aktuellen Satellitenpositionen bzw. die Entfernung zum Ziel ist relativ kurz, kann das System die Zielrichtung nicht mehr exakt ermitteln. Das erkennen Sie an hohen Werten im Feld Genauigkeit.

Überprüfen Sie im Fehlerfall GPS und die Kalibrierung des Magnetsensor-Systems bzw. führen diese neu durch.

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Der Pfortensteg ist eine Holzbrücke über den Chemnitz-Fluss. Bereits 1470 stand hier der Klostermühlenwehrsteig, wo der Kappelbach in die Chemnitz fließt. 1357 erhielt die Stadt das Bleichmonopol, was wiederum Ausgangspunkt für die künftige industrielle Entwicklung war.

Das Terrain rechts und links der Chemnitz war im 14./15. Jh. wichtiger Wirtschaftsstandort mit Bleichen, Walken, Wehren, Laugen- und Färbehäusern sowie Mühlen; die „Pforte“ war im Mittelalter neben den vier Haupttoren der Stadtbefestigung ein weiterer Zugang zur Stadt; heute befindet sich am dortigen Ufer der Chemnitz eine Parkanlage.

Zu Beginn des 16. Jahrunderts wurden in Chemnitz kühle Lagerräume für das von den Bürgern gebraute Bier benötigt. Wegen der Grundwasserverhältnisse war eine Errichtung tiefer Keller nicht möglich, so entstanden Systeme von Gängen unter dem Kassberg, die heute noch besichtigt werden können. Genutzt als Lagerkeller für Bier, Wein, Obst, Gemüse, Fleisch, Butter erfüllten sie bis zum Zweiten Weltkrieg ihren Zweck.

Bei Bombardierungen der Stadt Chemnitz im März 1945 galten die Gewölbegänge im Kaßberg als die sichersten Schutzräume. Sie retteten zehntausenden Chemnitzern das Leben.