Sächsisches Industriemuseum

Sächsisches Industriemuseum Sächsisches Industriemuseum Ausstellung

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Das Industriemuseum Chemnitz gehört dem Sächsischen Industriemuseum an und befindet sich mit seiner Ausstellung in einer ehemaligen Werkhalle des Maschinenbaus. Das Museum bietet eine umfangreiche Sammlung aus der sächsischen Industriegeschichte in Chemnitz u.a. aus den Bereichen des Maschinenbaus, des Flugzeugbaus, des Bahnwesens und der Textilindustrie. Die Exponate der Dauerausstellung sollen die technische Entwicklung sowie Zusammenhänge mit der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens vermitteln. Das zeitliche Spektrum geht vom Ende des 18. Jahrhunderts, dem Beginn der Industrialisierung in Sachsen, aus und endet in der Gegenwart. Ein besonderes Highlight stellt eine funktionstüchtige Dampfmaschine der Firma Germania aus dem Jahr 1896 dar.

Geschichtchen

Über 680.000 Besucher zählte das Industriemuseum seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 an der Zwickauer Straße, bevor ab 2014 die Dauerausstellung neu konzipiert wurde. Einer der prominentesten Gäste war Fernsehmoderator Thomas Gottschalk: Er eröffnete im Jahr 2008 eine Sonderausstellung rund um seine Lieblings-Goldbären.

Industrie an der Ausfallstraße

Die Zwickauer Straße hat eine lange Tradition als Industriestandort: An der Ausfallstraße zum heutigen Stadtteil Siegmar und entlang der parallel laufenden Bahnstrecke Chemnitz-Zwickau siedelten sich im 19. Jahrhundert unweit des Stadtzentrums zahlreiche Unternehmen an. So auch am Standort des heutigen Industriemuseums: Historiker wissen von allein zehn Unternehmen zumeist aus dem Textilbereich, die zwischen 1857 und 1910 hier ihren Sitz hatten. Vom späten 19. Jahrhundert an war der Standort dann Heimat für Gießereien, zunächst denen der Unternehmer Hugo Schreiter und Moritz Rockstroh. Schreiters Gießereibetrieb wurde 1907 von der Maschinenbaufirma „Schubert & Salzer“ übernommen (siehe Wirkbau), Rockstrohs Gießerei ging 1895 auf Hermann Escher über, der gemeinsam mit seinem Sohn die „Hermann und Alfred Escher AG“ formte.

Ein imposanter Industriebau

Die „Escher AG“ errichtete ab 1907 die imposante Gießerei- und Montagehalle mit ihren charakteristischen Rundbogenfenstern, die heute Heimat des Industriemuseums ist. Etwa 100 Arbeiter gossen hier jedes Jahr etwa 6.000 Tonnen Stahl und Eisen – benötigt wurde das Material für Drehbänke, Hobel-, Bohr- und Shapingmaschinen sowie Dampfmaschinen. Mit der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre stellten sowohl „Schubert & Salzer“ als auch die „Escher AG“ ihren Gießereibetrieb ein – jetzt wurde das Gelände vor allem als Lagerraum genutzt. 1942 jedoch übernahm die in Chemnitz gegründete „Auto Union AG“ – die mit den vier Ringen – das Areal und errichtete hier eine moderne Gießerei, die Gehäuse für Panzermotoren herstellte. Ihr Status als Rüstungbetrieb führte nach 1945 zur Zerschlagung der „Auto Union“ – als VEB Vereinigte Chemnitzer Gießereien wurde am Standort jedoch weiter produziert. Erst im Jahr 1982 wurde die Produktion hier eingestellt. Zunächst sollte die Gießereihalle abgerissen werden – erhielt nach der politischen Wende aber ein zweites Leben als Leithaus des Sächsischen Industriemuseums.

Highlights der Industriegeschichte

Seit Sommer 2015 zeigt das Sächsische Industriemuseum Chemnitz seine historischen Prunkstücke in einer neu gestalteten Dauerausstellung. Auf dem „Silbernen Band der sächsischen Industriegeschichte“ präsentieren sich herausragende sächsische Erzeugnisse und Erfindungen, Themenbereiche widmen sich sächsischen Unternehmern, Konstrukteuren oder Arbeitern und beleuchten besonders wichtige Branchen – vom Bergbau über die Textilindustrie bis zum Automobilbau. Highlights sind unter anderem ein historisches Schnittmodell eines DKW, eine riesige Dampflok aus der Produktion von Lokomotiv-König Richard Hartmann (siehe Polizeidirektion), die interaktive Textilstraße und aktive Roboter, die bis vor kurzem noch in einer realen Autofabrik standen. Zu besonderen Anlässen werden die große historische Dampfmaschine im Eingangsbereich des Museums angeworfen oder die zahlreichen historischen Maschinen bei Schauvorführungen in Betrieb genommen.

Kontakt

Anschrift: Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz

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